Gartenpflege mit Kindern

Wenn man einen Garten hat, auch wenn sich dieser auf einen kleinen Balkongarten beschränkt, will dieser gepflegt werden und für Kinder ergibt sich die Möglichkeit zu lernen, Verantwortung zu übernehmen. Man kann zum Beispiel eine Pflanze auswählen, die das Kind selbst zu pflegen hat. Wie viel Verantwortung man dem Kind zumuten kann, hängt natürlich vom Alter ab. Dreijährige Kinder werden vielleicht öfters auf ihre Blumen vergessen, aber Schulkindern kann man durchaus schon zumuten, immer wieder selber daran zu denken, dass die eigene Blume Wasser braucht.

 

So lernen Kinder Gartenpflege

Blumen brauchen aber nicht nur Wasser, hin und wieder wollen sie auch Nährstoffe. Generell ist von Kunstdünger abzuraten, denn dieser ist zum einen für die Natur nicht gut, sondern Gift für die Kinder und Haustiere. Jedes harmlose Gänseblümchen nimmt die Schadstoffe des Düngers auf und kann diese bei Berührung oder Verzehr übertragen. Speziell bei Obst und Gemüse sollte man deshalb ganz auf Dünger verzichten oder den Dünger selbst herstellen, um wirklich sicher zu sein, welche Inhalte im Dünger enthalten sind. Hier eine Liste mit Anregungen zum selber Herstellen von Dünger:

http://www.haushaltstipps.net/duenger-selber-machen-7-tipps/

 

Garten für Kinder: Welche Pflanzen

Woran man auch denken sollte, wenn Kinder im Garten spielen, sind die Arten von Pflanzen, die man setzt oder eben auch nicht in den Garten setzt, weil sie bei Berührung oder Verzehr ernsthafte Vergiftungserscheinungen hervorrufen können. Wenn man Pflanzen im Garten hat, welche nicht zum Verzehr geeignet sind, muss man diese aber nicht sofort entfernen. Man kann durchaus seinem Kind auch beibringen, welche Pflanzen essbar und welche nicht essbar sind,  was wiederum die Eigenverantwortung des Kindes stärkt. Trotzdem gilt vor allem bei kleinen Kindern: Es ist immer gut, die Kinder zu beobachten, um sicher zu gehen, dass sie nicht etwas in den Mund nehmen, was nicht dort hin gehört. Hier eine kurze Liste über Pflanzen, welche giftig sind oder giftig werden können:

http://blog.kidsroom.de/gefahr-kinder-24-giftpflanzen-im-garten/

 

Garten für Kinder: Welcher Rasen?

Und dann war da noch die Frage mit dem Rasen! Wir haben wie gesagt, nur einen sehr kleinen Garten und pflanzen viel auf dem Balkon und auf der Terrasse an. Unsere Nachbarn haben einen richtig großen Garten, was wunderbar ist, wenn die Kinder einmal gemeinsam Ball spielen möchten oder einfach herumtoben wollen. Mein Nachbar berichtet aber, dass er massive Probleme mit dem Rasen hat, und zwar vor allem unter den hohen Bäumen, die von den Kindern besonders gerne genutzt werden. Unter hohen Bäumen, wo viel Schatten herrscht, ist der Rasen besonders empfindlich, wenn dort auch noch wild gespielt wird, kann es sein, dass buchstäblich bald kein Gras mehr wächst. Er meint, dass er auf Fertigrasen umgestiegen ist. Für mich als Balkongärtner ist dies eine völlig neue Welt, vor allem, wenn er dann von „Schattenrasen“, „Mittelmeerrasen“ oder „Supra Rasen“ spricht. Letzterer hat ihm seinen Garten gerettet, meint er, und darum will ich den stolzen Besitzern schöner Rasenflächen diese Information nicht vorenthalten!

Unsere Kreativ Kinder lieben es, Fußball zu spielen 😉 Da zahlt sich ein widerstandfähiger Rasen aus!